Pelletsheizung – Die umweltbewusste Heizung

Pellets Heizung
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Energiesparen – das Top Thema in der heutigen Zeit. Die Preise für Öl und Gas steigen, ohne dass ein Ende in Sicht ist. Neue und effiziente Heiztechniken sind auf dem Markt ausgereift und in großer Auswahl vorhanden. Meistens schrecken aber die hohen Anschaffungskosten vor einer alternativen Heizung ab. Doch werden erst einmal die Einsparung und die Förderung zusammen gerechnet, sieht die Endsumme nicht mehr so abschreckend aus.

Umweltbewusstsein mit Holz?
Umweltbewusst tritt da die Holzheizung mit Pellets in den Vordergrund. Doch wie kann eine Heizung mit Holz gut für das Klima sein? Bei der Verbrennung entsteht nur so viel CO2 wie das Holz auch beim Verrotten produziert. Zudem wird auf den Bestand der Bäume geachtet. Die Grundregel ist, einen Baum verbrennen, einen Neuen setzen. So bleibt das System in einem Kreislauf und schont die Natur.

So funktioniert die Pelletsheizung:
Pelletsheizungen funktionieren im Prinzip wie herkömmliche Heizungen, die mit Öl oder Gas betrieben werden. Die Pellets, die aus Sägespänen ohne Zusatzstoffe bestehen, kommen über eine Schnecke oder einem Saugstystem in den Kessel.  Bei der Verbrennung wird das Wasser erwärmt und dieses fließt dann in die Heizungskörper ein. Der Ablauf geschieht voll automatisch. Die Pellets brauchen auch einen trockenen Lagerraum. Es wird zwischen zwei Bauarten der Öfen unterschieden. Einmal die Einzelöfen, die bis zu 6 kW leisten und die Zentralheizung, die ab 8 kW Wärme in den Raum bringt.

Niedrige Kosten
Der Verbrauch ist im Vergleich sehr niedrig. Sechs Tonnen Pellets, das reicht für eine vierköpfige Familie aus, kosten durchschnittlich rund 1000,- Euro. Das wiederum entspricht ungefähr 3000 Liter Öl.

Ein weiteres Plus ist die Mehrwertsteuer, sie beträgt nur sieben Prozent.

Sogar mit Sonnenenergie ist die Heizung kombinierbar. Mit einem so genannten Pufferspeicher schaltet sich das System sofort an, wenn die Sonne nicht mehr genug Energie produziert. Wenn dann im Winter die Sonne Urlaub macht und es zu kalt für die Solaranlage wird, kann das Wasser mit der Pelletsheizung erwärmt werden.
(Mehr dazu: Heizen mit einer Solaranlage )

Förderung
Es kommen für die komplette Anlage rund 15.000 Euro auf den Energiesparer zu. Dabei ist eine Förderung ab 1.000 Euro möglich.

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