Tipps für Balkon- und Zimmerpflanzen

Balkon Zimmerpflanzen Tipps
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» Viele junge Topfpflanzen blühen früher, wenn man neben diese reife Äpfel legt und sodann eine Plastikfolie darüber zieht. Die Reifegase der Äpfel beschleunigen die Knospenbildung. Aus diesem Grund stellt man auch niemals eine Obstschale neben eine Blumenvase, da die Blüten erheblich früher welken.

» Wer öfter übers Wochenende wegfährt, sollte sich einen Träufelschlauch besorgen, um die Balkonkästen gleichmäßig feucht zu halten. Als Übergangslösung eignet sich auch ein, mit Wasser gefülltes, größeres Gefäß. Die Pflanzen holen sich dann, über die Löcher in den Blumenkästen, soviel Wasser wie sie brauchen.

» Stellt man den Balkonkasten in einen, eine Nummer größeren Balkonkasten, der keine Löcher hat, so kann man für ein verlängertes Wochenende auf Vorrat gießen.

» Zigarrenasche sollte man, statt in den Müll, in die Blumentopferde der Zimmerpflanzen streuen. Das ersetzt viele Ungeziefervernichtungsmittel.

» Balkonkästen und Zimmerpflanzen stellt man vor der Urlaubsreise an einer halbschattigen Stelle des Gartens in eine spatenstichtiefe Grube und spannt eine undurchsichtige Folie darüber. Sind die Pflanzgefäße in nassen Torf eingebettet, können diese wochenlang ohne zusätzliches Wasser auskommen.

» Das Leben von Schnittblumen wird  durch schwach desinfizierende Stoffe im Wasser verlängert. Dadurch erklärt sich die Wirkung  von Kupferpfennigen, Aspirin und anderen Heilmitteln, winzigen Mengen von Alkohol, Alaun, Salmiak sowie Holzkohlepulver und Essig.

» Die meisten Pflanzen lieben kaltes, hartes Leitungswasser überhaupt nicht. Gießwasser sollte daher einige Zeit in einem offenen Gefäß abgestellt werden, damit der Kalk sich absetzen und der Chlor verdampfen kann. In der Zwischenzeit steigt die Wassertemperatur auf die Zimmertemperatur.

» Wechselwasser aus dem Aquarium eignet sich hervorragend als Wasser zum Giessen der Blumen. Es ist weich, warm und enthält schon den notwendigen Dünger für die Pflanzen.

» Abgestandenes Mineralwasser gibt Pflanzen Kraft und Farbe.

» Staub auf Blattpflanzen in Räumen sollten mit einem trockenen weichen Tuch abgewischt werden. Blattglanzmittel sind dagegen eher mit Vorsicht zu genießen, da diese die Poren verstopfen und die Blätter nach einer solchen Behandlung noch schneller wieder verstauben als vorher.

» Düngen Sie niemals kranke Pflanzen, da ihnen dass eher schaden kann. Erst wenn die Erkrankung oder Beschädigung beseitigt ist, können Sie langsam wieder mit schwachen Dosen anfangen.

» Auf viele Zimmerpflanzen wirkt ein Aufenthalt im Garten sehr belebend. Unter einer Baumkrone, wo sie vor heftigen Regengüssen geschützt sind, bleibt es auch an heißen Tagen für solche Pflanzen kühl genug. Man höhlt unter jedem eingesetzten Topf eine leichte Vertiefung aus, damit die Wurzeln nicht ins umgebende Erdreich wachsen.

» Wenn Sie viele Blumentöpfe aufhängen, aber nicht für jeden Topf einen Haken in die Decke drehen wollen, so probieren Sie doch folgendes aus: bringen Sie einen kräftigen Haken an jede Seite des Fensters an, spannen Sie dann eine Stange oder Kette zwischen diese Haken, und hängen Sie anschließend die Blumentöpfe der Reihe nach daran auf.

» Sollten sich in den Zimmerpflanzen Erdflöhe eingenistet haben, so stecken Sie einfach ein Streichholz mit dem Schwefelkopf nach unten in die Erde.

» Blumentöpfe sollten Regenwurmfrei sein. Darum stellt man die Töpfe etwa eine Stunde in Wasser, so dass alle Würmer herausgekrochen kommen.

» Bohren Sie eine Plastikflasche aus der Sie den Boden entfernt haben, kopfüber in den Wurzelballen. Aus dem Verschluss, in den zuvor mit einer heißen Nadel kleine Löcher gebohrt wurden, tritt jetzt gerade soviel Wasser hervor, wie die Pflanze laufend benötigt. Binden Sie die Flasche an eine Blumenstütze, wenn sie gefüllt zu schwer wird. Auf diese Art wird auch Dünger gleichmäßig zugeführt.

» Statt die Styroporschnipsel aus Verpackungen wegzuwerfen, kann man diese besser unter die Blumenerdemischen. Dadurch wird das Gewicht der Blumentöpfe erheblich reduziert und gleichzeitig für gute Durchlüftung im Drainageballen gesorgt.

» Wasserdampf tut Pflanzen gut. Bei der nächsten Dusche oder dem nächsten Bad können Sie Ihre Zimmerpflanzen ja einfach mal mitnehmen.

» Damit in der Vase durch faulende Blumenstiele kein unangenehmer Geruch entsteht, legt man einfach ein Stück Holzkohle mit ins Wasser.

» Farne gedeihen viel besser, wenn dem Gießwasser einmal die Woche ein Schuss Milch zugesetzt wird.

» Nach der winterlichen Ruhezeit werden die Zimmerpflanzen umgetopft. Hierbei ist vorsichtig vorzugehen, damit der alte Wurzelballen nicht zerrupft wird. Nur die Ballen, die von einem dichten, trockenen Wurzelnetz überzogen sind, sollten vorsichtig etwas auseinandergezogen werden.

» Kleine Markierungen mit dem Filzstift am Blumentopf helfen, Pflanzen immer in die gleiche Richtung zum Fenster zu stellen. Alle wenig beweglichen Topfpflanzen wachsen gar nicht oder zumindest schlechter, wenn sie sich ständig neu zum Lichteinfall ausrichten müssen.

» Wer einseitigen Wuchs nach außen vermeiden will, muss ein geeignetes zusätzliches Licht innen anbringen.

» Während der Winterruhe brauchen Kübelpflanzen Licht und Luft, jedoch keine Zugluft. Sie dürfen auf keinen Fall zu nass werden, aber auch nicht zu trocken sein. Oleander, Agaven, Schönmalve und Korallenstrauch sollten in dieser Zeit bei zwei bis zehn Grad gehalten werden.

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