Tipps für den Ziergarten

Frühlingsbeet im Ziergarten
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» Pflanzen wachsen schneller, wenn man dem Boden Ruß zufügt. Dies hat eine rein physikalische, nicht jedoch eine düngende , Wirkung. Wärme- und Lichtstrahlen werden durch die schwarze Färbung des Bodens absorbiert, wodurch sich die Temperatur des Bodens erhöht. Dies führt zum schnelleren Wachstum der Pflanzen. Da Ruß heutzutage kaum noch zu bekommen ist, sollte man stattdessen dunkle Steine als Beeteinfassung benutzen.

» Echter Lavendel hilft ausgezeichnet gegen Blattläuse. Lavendelsträucher blühen weiß, blau oder rosa und können gut zwischen Beetrosen gepflanzt werden.

» Pflanzenöl aus Sojabohnen schützt vor Mehltau und heilt erkrankte Pflanzenteile.

» Die Grasnarbe Ihres Rasens wird dichter, wenn auf dem Rasen gelaufen oder gespielt wird, da durch die Tritte der Wuchs in die Breite gefördert wird. Dadurch entstehen mehr Seitentriebe, der Bestand verdichtet sich und wird dadurch widerstandsfähiger.

» Krokusse gedeihen schlecht im Rasen, da deren Wurzelwerk in der harten Grasnarbe verkümmert.

» Der Spätsommer und der Frühherbst sind die ideale Aussatzeit für Rasenflächen, die ganz neu angelegt werden. Zwischen April und Oktober kann man aber immer Rasen säen, aber alle Rasengräser sind sogenannte Kurztagespflanzen, die bei kürzeren Tageslängen besser keimen.

» Gartengeräte rosten nicht, wenn man diese in einem Behälter aufbewahrt, der mit einem Gemisch aus Motoröl und Sand gefüllt ist.

» Blumenzwiebeln und Blumenknollen, die zur Winterblüte vorgetrieben werden sollen, brauchen einen Kälteschock, damit ihr Treibmechanismus ausgelöst wird. Wenn diese dazu nicht im Boden vergraben wurden, ist es auch möglich, sie einige Tage in die vom Kühler entfernteste Ecke des Eisschranks zu legen.

» Kaffeesatz unter Torf gemischt ergibt eine hervorragende Bodendecke für Azaleen, Erika, Rhododendren sowie Hortensien. In Balkonkästen wird Kaffeesatz für Begonien, Tausendschön, Lupinen, Löwenmäulchen und Studentenblumen gestreut.

» Spaten bleiben blank, wenn man sie nach jedem Gebrauch abwäscht, trockenreibt und sodann mit einem Fettlappen poliert. Vor dem Winter werden die Holzstiele aller Gartengeräte mit Firnis vor der Verwitterung geschützt.

» Lassen Sie immer ein paar Laub- und/oder Grashügel liegen, damit Igel einen Unterschlupf finden können. Geben Sie den Tieren aber auf keinen Fall Milch, da die Tiere davon Durchfall bekommen und dann eingehen.

» Gutgedüngter Rasen muss öfter gemäht werden, da hierdurch das Unkraut unterdrückt wird. Rasenmähen wird nur von wenigen breitblättrigen Unkräutern vertragen, die daher bald von selbst verschwinden.

» Gänseblümchen muss man nicht mit allen Mitteln bekämpfen, da sie das Rasenbild eher etwas auflockern.

» Rasen sollte etwa einmal die Woche richtig bewässert werden, so dass der Boden etwa 10 cm tief durchfeuchtet ist. Wird oft aber zuwenig bewässert, bildet der Rasen nur flache Wurzeln. Ausserdem werden flachwurzelnde Unkräuter gefördert.

Weitere Tipps für die Rasenpflege

» Maulwürfe sind geschützte Tiere und dürfen daher nur aus dem Garten vertrieben, nicht aber getötet werden.

» Der Maulwurf ist eine Art Gartenpolizei, da er Drahtwürmer, Engerlinge, Insektenlarven, junge Mäuse und Schnecken frisst. Er ist daher eigentlich eher ein nützliches Tier.

» Von einem Maulwurf hinterlassene Hügel sollten daher einfach wieder eingeebnet und die Angelegenheit damit als erledigt betrachtet werden.

 

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