Ordnung im Kinderzimmer schaffen – 5 Ideen gegen das Chaos

Ordnung im Kinderzimmer schaffen
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Das Kinderzimmer ist ein Ort der Fantasie und des Spiels. Aber auch hier ist Ordnung ein wichtiger Bestandteil, um Spaß haben zu können.

Kinder versinken oft schnell im Spiel und vergessen dann die Welt um sich herum. Sobald es jedoch Zeit wird, das Chaos wieder zu beseitigen, wird es schwierig. Es fällt Kindern sehr schwer, Ordnung zu schaffen. Die folgenden Tipps helfen dabei, das Kinderzimmer schnell aufzuräumen.

Tipp 1: Kindgerechten Stauraum schaffen

kindgerechter Stauraum
Kisten bieten Kindern den idealen Stauraum – © Pixel-Shot / stock.adobe.com
Was für die Erwachsenen passender Stauraum ist, muss es für die Kinder noch lange nicht sein. Sie brauchen vor allem Bereiche, die sich einfach aufräumen lassen. Daher ist im Kinderzimmer der ideale Stauraum eine Kiste oder auch eine Schublade. Regale werden ebenfalls gerne verwendet. Bedenken Sie jedoch, dass Kinder oft noch nicht in der Lage sind, Bücher oder andere Sachen ordentlich in ein Regal zu stellen. Die offenen Regale wirken dann schnell unruhig und überfordern die Kinder.

Schubladen oder Kisten sind dagegen eine sehr große Hilfe. Sie werden einfach aufgezogen oder herausgeholt und befüllt. Die Spielsachen, die hier hineinkommen, müssen nicht ordentlich nebeneinandergestellt werden. Sie werden einfach in die Kiste gelegt und sind schon verschwunden. Gleiches gilt für Schränke. Viele Eltern stellen einen Spielzeugschrank im Kinderzimmer auf.

Tipp 2: Einen festen Platz für jedes Spielzeug

festen Platz für Spielzeug festlegen
Kisten mit Bildern von den Spielsachen versehen – © Pixel-Shot / stock.adobe.com
Routinen sind auch beim Aufräumen für Kinder sehr wichtig. Daher ist es gut, wenn Sie gemeinsam mit dem Kind die Plätze für die Spielsachen auswählen. Es bietet sich an, Kisten zu nutzen und diese mit Bildern zu versehen. Hier können Bilder von Lego, Kuscheltieren, Puppen und Spielen angebracht werden. Dadurch wissen die Kinder direkt, wohin die Sachen kommen und auch, wo sie die Sachen finden. Das Aufräumen wird deutlich leichter.

Eltern können sanft eine gewisse Routine einführen und Kiste für Kiste beim Aufräumen befüllen. Das heißt, es wird erst die Kiste für die Bausteine genommen und alle Bausteine im Zimmer gesucht. Hier kann ein Spiel mit den Kindern daraus gemacht werden. Es folgen dann die nächsten Kisten.

Tipp 3: Weniger ist mehr

Spielzeug aussortieren
Spielzeug von Seit zu Zeit aussortieren – © Mediteraneo / stock.adobe.com
Viele Kinder können sich über Spielzeug von zahlreichen Seiten freuen. Ostern, Geburtstag und Weihnachten stehen an, die Großeltern, Tanten, Onkel und Freunde bringen kleine und große Geschenke mit. Das Kinderzimmer füllt sich schneller als erwartet und genau das kann zu einer Überforderung führen.

Um Ordnung im Kinderzimmer zu schaffen ist es daher besonders wichtig, die Kinder mit Spielzeug nicht zu überfordern. Hier hilft es, in regelmäßigen Abständen auszusortieren. Das sollte immer gemeinsam mit dem Kind passieren, immerhin handelt es sich auch um ihr Eigentum. Die Spielsachen können weitergegeben, gespendet, verkauft oder auch einfach für eine gewisse Zeit weggeräumt werden. Ein Spielzeugtausch erleichtert nicht nur die Ordnung im Kinderzimmer, sondern sorgt auch dafür, dass die Spielsachen interessant bleiben.

Tipp 4: Nicht alles wegräumen

Kinder motivieren
Als Motivation einzelne Bauwerke stehen lassen – © Christian Hillebrand / stock.adobe.com
Auch wenn dieser Tipp klingt, als würde er bei der Ordnung im Kinderzimmer nicht wirklich helfen, kann er motivieren. Ein Platz im Kinderzimmer, an dem die Bauwerke oder Fantasiewelten stehen bleiben dürfen, ist für die Kinder toll. Das sorgt dafür, dass sie lieber rundherum aufräumen und so ihr Bauwerke besser sehen und bespielen können – auch am nächsten Tag noch.

Hier ist die Motivation durch die Eltern eine wichtige Hilfe. „Was ist dir heute besonders wichtig von dem, was du gebaut hast?“ Kleine Fragen zu den Spielen, den Welten und Ideen dahinter bringen Eltern mit den Kindern ins Gespräch und helfen ihnen dabei herauszufinden, warum ausgerechnet die kaputte Eisenbahn noch in der Mitte des Zimmers bleiben soll.

Tipp 5: Gemeinsam ist alles leichter

gemeinsam aufräumen
Räumen Sie das Zimmer gemeinsam auf – © oksix / stock.adobe.com
„Geh dein Zimmer aufräumen.“ Wer kennt es nicht aus der eigenen Kindheit? Vielleicht kommt dann noch der große Müllsack ins Spiel, der sonst herausgeholt wird, um für Ordnung zu sorgen. Was aus Sicht der Eltern dafür sorgen soll, dass das Kind aufräumt, ist für Kinder einfach nur eine schwere Situation. Oft wollen sie aufräumen, finden aber keinen Anfang und bekommen dann Panik.

Es ist richtig, dass Sie Ihre Kinder in den Haushalt einbinden. Dabei benötigen sie aber unter Umständen Unterstützung. Für mehr Ordnung im Kinderzimmer ist es daher besser, mit dem Kind gemeinsam für Ordnung zu sorgen. Das spart nicht nur Zeit, sondern reduziert auch mögliche Stresssituationen. Finden Sie einen gemeinsamen Weg und sogar eine Routine, an die sich Ihr Kind gewöhnen kann. Informieren Sie Ihr Kind einige Zeit vorher, dass das Aufräumen bald beginnt. Sie können auch einen Wecker stellen.

Fazit: Kleine Veränderungen sorgen für viel Ordnung

Die Zusammenfassung der Tipps zeigt, dass Ordnung im Kinderzimmer nicht unbedingt ein stetiges Streitthema sein muss. Ein auf die Kinder abgestimmtes Ordnungssystem, kleine Routinen und nicht zu viel Spielzeug können schon für umfangreiche Veränderungen sorgen.

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