Geschirrspüler stinkt – Hausmittel und andere Tricks gegen unangenehmen Geruch

Geschirrspüler stinkt
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Wenn der Geschirrspüler übel riecht, ist das nicht nur unangenehm sondern auch unhygienisch. Mit einfachen Hausmitteln werden Sie den Gestank wieder los.

Technische Innovationen machen das Leben leichter. Dazu zählt zweifelsfrei auch die Spülmaschine. Die Zeiten aufwendigen Spülens von Hand sind vorbei. Einen Geschirrspüler will niemand missen, schließlich verschwindet dort nach einem üppigen Mahl das Geschirr in Sekundenschnelle. Weniger angenehm ist der muffige Geruch, welcher einem beim Öffnen der Spülmaschine in die Nase steigt. Woher kommen schlechte Gerüche in der Spülmaschine, wie verschwinden sie wieder und wie lässt sich dem Gestank im Geschirrspüler vorbeugen?

Woher kommt der Mief im Geschirrspüler?

Nach dem Essen verschwindet das Geschirr schnell im Spüler und der Abend ist gerettet. Dabei müssen Töpfe und Teller nicht einmal großartig abgespült werden. Moderne Spülmaschinen sagen auch grobem Schmutz den Kampf an. Doch oftmals werden nicht alle Essensreste komplett weggespült. Sie bleiben in der Spülmaschine haften. Es entstehen unschöne Ablagerungen, die mit der Zeit unangenehm müffeln. Der Besteckkorb oder das Sieb sind bevorzugte Verstecke für faulende und übel riechende Speisereste. Auch in den Dichtungen und Schläuchen kann es zu Ablagerungen kommen, die zwar nicht auf den ersten Blick sichtbar sind, aber durch den Geruch in jedem Fall nicht verborgen bleiben.

Diese Speisereste finden sich bevorzugt im Geschirrspüler:

  • Ei
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Fleisch
  • Gemüse
  • diverse Papier- oder Plastikteile

Nicht nur besagte Speisereste können üble Gerüche im Geschirrspüler verursachen. Auch wenn die Geräte über einen längeren Zeitraum nicht benutzt werden, beginnt der Inhalt einen Eigengeruch zu entwickeln.

In einem Singlehaushalt ist davon auszugehen, dass nicht jeden Tag eine volle Ladung Geschirr anfällt. Hier sollte über die Anschaffung kleinerer Modelle nachgedacht werden, die besser ausgelastet werden können. Wer üble Gerüche vermeiden möchte, sollte seinen Geschirrspüler mindestens alle zwei bis drei Tage in Betrieb nehmen, unabhängig davon, ob die maximale Füllmenge bereits erreicht ist.

Wie lassen sich unangenehme Gerüche im Geschirrspüler beseitigen?

Duftspender anbringen

Im Handel sind eine ganze Reihe von Duftspendern erhältlich, die in die Kästen des Geschirrspülers eingehängt werden können und dort für frischen Duft sorgen sollen. In der Tat wird der unangenehme Geruch recht zuverlässig überdeckt. Die Ursache für die Geruchsbildung wird dadurch jedoch nicht bekämpft. Der Geschirrspüler müffelt weiter, wir riechen es nur nicht mehr oder zumindest weniger.

Frische Zitrone

Recht effektiv kann mit nur einer Zitrone gegen die stinkende Spülmaschine vorgegangen werden. Die Zitrone wird halbiert. Nun reiben Sie mit den Zitronenhälften über die Innenwände des Geschirrspülers. Die Zitronenschalen werden nach dem Auspressen in den Besteckkasten der Spülmaschine gelegt. Mit dem Saft können Sie die Innenwände nochmals benetzen. Nun lassen Sie die Maschine ohne Inhalt ein bis zweimal durchlaufen. Anschließend entfernen Sie die Zitronenschalen aus dem Geschirrspüler. Sie werden feststellen, dass der unangenehme Geruch nicht nur verschwunden ist, sondern auch eine angenehme Frische entweicht.

Essig

Essig ist als natürlicher Reiniger in Küche oder Badezimmer bekannt. Ist die Maschine bereits gefüllt, kann das Geschirr im Spüler belassen werden. Sie verteilen lediglich eine halbe Tasse Essig auf dem Boden des Geschirrspülers. Anschließend wird die Maschine wie gewohnt in Gang gesetzt.

➔ Tipp: Nutzen Sie normalen weißen Haushaltsessig. Essigessenz ist zu scharf und kann dem Geschirr wie dem Geschirrspüler schaden.

Zitronensäure

Besonders effektiv lässt sich der Geschirrspüler mit Hilfe von Zitronensäure reinigen. Starten Sie den Geschirrspüler zunächst wie gewohnt auf seiner höchsten Stufe. Nach etwa fünf Minuten öffnen Sie den Geschirrspüler und geben etwa sechs Esslöffel Zitronensäure hinein. Anschließend wird das Gerät wieder etwa eine Viertelstunde betrieben und anschließend abgeschaltet. Nun sollte die Zitronensäure mindestens eine halbe Stunde einwirken. Danach starten Sie den Abpumpvorgang. Um die Ablagerungen restlos zu lösen, starten Sie anschließend noch ein Kurzprogramm und lassen den Geschirrspüler nochmals ohne Inhalt laufen.

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Natron

Ablagerungen in der Spülmaschine lassen sich auch mit Hilfe von Natron lösen. Die Maschine wird wie gewohnt befüllt und bevor das Programm gestartet wird, geben Sie etwa drei Esslöffel Natron auf den Boden des Geschirrspülers. Der Spülgang kann wie gewohnt gestartet werden. Sollte der Geruch nach Beendigung des Spülvorgangs noch immer vorhanden sein, starten Sie noch einen Leerlauf und geben Sie weitere zwei Esslöffel Natron auf den Maschinenboden. Durch die neutralisierende Wirkung des Natrons werden Bakterien und Pilze zuverlässig entfernt und der Geruch sollte spätestens nach dem zweiten Spülgang verschwunden sein.

➔ Achtung: Verwenden Sie Essig und Natron nicht gemeinsam, die Wirkung beider Substanzen würde sich aufheben.

Leerlauf einlegen

Hin und wieder sollte der Geschirrspüler im Leerlauf betrieben werden, besonders, wenn das Gerät über einen längeren Zeitraum außer Betrieb war. In den Spüler können die genannten Hausmittel gegeben werden. Bevor der Geschirrspüler gestartet wird, sollten alle Siebe und der Besteckkorb gereinigt werden.

Hohe Temperatur einstellen

Jeder Geschirrspüler verfügt über unterschiedliche Programme und Temperatureinstellungen. Wer häufig bei niedrigen Temperaturen spült, sorgt dafür, dass die Bakterien nicht abgetötet werden, sondern sich im Spüler vermehren können. Bakterien sterben erst ab Temperaturen von 60 Grad ab. Ist es im Geschirrspüler feucht und warm, vermehren sie sich dagegen ungehindert. Mindestens ein bis zweimal monatlich sollte der Geschirrspüler mit seiner höchsten Temperatureinstellung betrieben werden. Möchten Sie Ihr Geschirr nicht diesen hohen Temperaturen aussetzen, kann der Geschirrspüler natürlich auch im Leerlauf betrieben werden. Wichtig sind die Einstellung der höchsten Temperatur und das komplette Durchlaufen des Programms.

Die 4 besten Tipps für die richtige Reinigung der Spülmaschine

Geschirrspüler Sieb reinigen
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  1. mindestens alle vier Wochen Reinigung der Besteckkörbe
  2. regelmäßige Säuberung der Sprüharme und Dichtungen
  3. mindestens einmal monatlich das Abflusssieb entnehmen und reinigen
  4. alle acht bis zehn Wochen Spülmaschine ohne Inhalt mit hoher Temperatur laufen lassen

Was tun, wenn der Geruch nicht verschwindet?

Trotz der Anwendung der beschriebenen Maßnahmen, kann es vorkommen, dass der Geruch einfach nicht verschwinden will. Dann ist in Betracht zu ziehen, dass ein Montagefehler vorliegt. Daher sollte sich ein Sachverständiger die Geschirrspülmaschine näher anschauen.

Spülmaschinen können falsch angeschlossen sein. So kann die Spülmaschine zum Beispiel unangenehm riechen, wenn der Abwasserschlauch nicht vor dem Siphon angebracht wurde. Unangenehme Gerüche können auch entstehen, wenn sich Abwasser in einem Knick des Schlauches sammelt und nicht abfließen kann. Den Abwasserschlauch können Sie selbst überprüfen: prüfen Sie mit der Hand, ob der Schlauch gerade verläuft oder sich einknickt. Einen Fachmann werden Sie wahrscheinlich zu Rate ziehen müssen, um zu klären, ob das richtige Siphonrohr angeschlossen wurde. Das Rohrstück ist mit einem speziellen Geruchsverschluss ausgestattet.

In seltenen Fällen ist der Geschirrspüler defekt und all diese genannten Maßnahmen werden keinen Erfolg bringen. So kann zum Beispiel die Laugenpumpe defekt sein und das Wasser nicht mehr vollständig abpumpen. Der Fachmann wird das prüfen und den Fehler zeitnah beheben.

Hilfe, das Geschirr stinkt!

Der Spülgang ist beendet und Sie möchten das Geschirr aus dem Spüler räumen, doch dabei fällt ein unangenehmer Geruch auf? Kam es auch schon während des Betriebes des Spülers zu einer unangenehmen Geruchsentwicklung, kann ein Defekt der Heizung die Ursache sein. Die entweichenden Gerüche sind manchmal nur schwer zu definieren und lassen sich als müffelnd, muffig, fischig oder eiig bezeichnen.

➔ Tipp: Bevor Sie zu einer der beschriebenen Maßnahmen greifen, kann es bereits helfen, das Spülmittel auszutauschen und zum Beispiel statt Pulver Tabs zu verwenden.

So lässt sich schlechten Gerüchen im Geschirrspüler vorbeugen

Zu den häufigsten Gründen, warum Spülmaschinen unangenehme Gerüche entweichen, zählen lange Stillstandszeiten. Singles sollten nicht vergessen, den Spüler häufiger in Gang zu setzen. Wer beim Kauf auf die Energieeffiziensklasse A+ und höher achtet, wird dadurch keine nennenswerte Energieverschwendung befürchten müssen. Die umfangreiche Programmauswahl macht es auch möglich, Sparprogramme zu nutzen und mit geringerer Temperatur zu reinigen.

➔ Tipp: Reinigen Sie nicht ausschließlich mit Eco-Programmen, Bakterien werden nur bei hohen Temperaturen ab 70 Grad zuverlässig abgetötet. Dabei verschwinden auch, fast wie nebenbei, unangenehme Gerüche.

Ist das Geschirr fertig gespült, öffnen Sie die Tür des Geschirrspülers, um die Hitze entweichen zu lassen. Ansonsten entsteht im Inneren des Spülers ein feucht-warmes Milieu, welches sich als Brutplatz für Bakterien und Keime erweist. Damit sich grobe Speisereste nicht im Geschirrspüler verfangen können und es letztlich zu faulenden Gerüchen kommt, sollten diese entfernt werden, bevor das Geschirr in die Maschine geräumt wird. Sie müssen Töpfe und Teller dabei nicht abspülen, es genügt die Entfernung der Speisereste mit Hilfe eines Küchentuches.

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