Getrocknete Gemüsebrühe selber machen: Rezept mit Anleitung

getrocknete Gemüsebrühe
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Mit getrockneter Gemüsebrühe lassen sich allerlei Gerichte verfeinern. Zudem lässt sie sich leicht selbst herstellen. Wir zeigen Ihnen, was Sie dazu benötigen.

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Mit Gemüsebrühe lässt sich in der Küche bekanntlich vieles anstellen. Ob Suppen, Soßen oder leckere Gemüse-, Salat-, Fleisch- und Fischgerichte – dank der würzigen Brühe gelingen viele Rezepte einfach besser. Zu kaufen gibt es Gemüsebrühe dabei in jedem Supermarkt oder Reformhaus. Allerdings kann man das getrocknete Brühepulver auch selbst herstellen.

Was macht eine gute Gemüsebrühe aus?

Für die Herstellung von Gemüsebrühe gibt es viele unterschiedliche Rezepte. In jedem Fall enthält die Brühe aber namensgemäß getrocknetes Gemüse wie Karotten oder Zwiebeln, die sich in jedem Gemüsegericht gut machen und geschmacklich entscheidend zur Würze der Brühe beitragen. Ebenso dürfen leckere Gewürzkräuter wie Petersilie oder Knoblauch nicht fehlen, die ebenfalls sehr aromatisch sind und den Geschmack der Gemüsebrühe mit ausmachen. Da die Brühe später eine separate Zugabe von Salz zum jeweiligen Gericht ersparen soll, ist natürlich auch dieses im Rezept enthalten.

Fertige Gemüsebrühen aus dem Handel enthalten zusätzlich oft noch Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe. Da diese bei der selbstgemachten Brühe entfallen, ist sie mitunter sogar gesünder als das Pulver aus dem Supermarkt. Auch kann man das Aroma durch Zugabe individueller Gewürze ganz nach eigenem Belieben verfeinern.

Rezept für selbstgemachte Gemüsebrühe

Um Gemüsebrühe selbst herzustellen, müssen die Zutaten zunächst zerkleinert und dann im Backofen getrocknet werden bevor man sie zu Pulver zermahlt. Der Ofen sollte nicht zu heiß sein, damit die Zutaten nicht verbrennen. Außerdem muss ein ausreichender Luftaustausch erfolgen, damit die Feuchtigkeit aus dem Ofenrohr entweichen kann. Die Grundzutaten entsprechen in der Regel dem typischen Suppengemüse.

Zutaten:

  • 10 Karotten
  • 9 Schalotten
  • 6 Frühlingszwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Petersilienwurzeln
  • 2 Bund Petersilie
  • 2 Bund Liebstöckel
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Knollensellerie
  • 100 g Meersalz

Zubereitung:

Schritt 1: Zutaten zerkleinern

Hacken Sie Kräuter fein und würfeln Sie die Schalotten. Lauch und Frühlingszwiebeln werden zu feinen Ringen verarbeitet, Sellerie, Karotten und Petersilienwurzeln zu kleinen Raspeln gerieben.

Schritt 2: Zutaten auf Backblech verteilen

Geben Sie die Zutaten in eine große Schüssel und vermengen Sie alles gut miteinander. Danach wird alles schön gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilt.

Schritt 3: Zutaten in den Ofen

Heizen Sie den Ofen auf 80 °C Umluft vor und lassen Sie die Zutaten für 6 bis 7 Stunden darin trocknen. Ein Kochlöffel zwischen Backofen und Tür gesteckt, gewährt indes einen guten Feuchtigkeitsabzug.

Schritt 4: Getrocknete Zutaten mahlen

Nach dem Trocknen kommen die Zutaten für die Gemüsebrühe in einen Mixer und werden fein zerkleinert, bis sich ein feinkrümeliges Pulver ergibt. Abschließend kommt noch das Meersalz hinzu. Ist dieses zu grobkörnig kann man es vorab mit Mörser und Stößel zermahlen.

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Schritt 5: Getrocknete Gemüsebrühe lagern

Zur Aufbewahrung der Gemüsebrühe nimmt man am besten ein großes Schraubglas. Im Kühlschrank gelagert, hält sich sie Brühe so mehrere Monate.

Tipps zur Herstellung von Gemüsebrühe

Es kann sinnvoll sein, die Zutaten für die Gemüsebrühe im Ofen hin und wieder zu wenden. Dadurch kann die Feuchtigkeit besser ausziehen und es brennt nichts an. Alternativ zum Brühepulver ist auch eine gekörnte Gemüsebrühe denkbar. Hierfür zerkrümelt man die getrockneten Zutaten nur etwas grob anstatt sie vollständig klein zu mahlen.

Wer gerne mit Zutaten experimentiert, der kann auch Gewürze wie Bohnenkraut, Kurkuma, Rosmarin, Salbei oder Thymian mit in die Gemüsebrühe geben. Hier am besten wohldosiert arbeiten und nur 1 bis 2 TL der intensiven Gewürze mit einarbeiten. Ebenfalls interessant sind Kräutersalz oder Kartoffelschalen als Stärkemittel.

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