Suppe versalzen – mit diesen 8 Tricks retten Sie die Suppe

Suppe versalzen
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Ist die Suppe versalzen, muss sie keineswegs entsorgt werden! Probieren Sie unsere Tricks, um den Salzgeschmack zu mildern und die Suppe zu retten.

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Suppen sollen heiß auf den Tisch kommen und ordentlich Geschmack mitbringen. Wer diesbezüglich bewusst oder versehentlich übertreibt, wird beim Abschmecken feststellen, dass die Suppe versalzen ist und so nicht serviert werden kann.

Nachsalzen geht immer, Wegsalzen leider nicht. Einige einfache Tricks helfen dabei, die Suppe doch noch zu retten und das kleine Missgeschick niemanden wissen zu lassen. In jedem Fall ist schnelles Handeln gefragt. Bleibt die ungenießbare Suppe längere Zeit stehen, nehmen die einzelnen Komponenten vermehrt Salz auf und es bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als die Suppe zu entsorgen.

Trick 1 – Suppe verdünnen

Dickere Suppen können mit Flüssigkeit gestreckt werden. Das Salz verteilt sich so auf eine größere Masse und lässt sich weniger intensiv herausschmecken. Zum Verdünnen von Suppen eignen sich Wasser, Sahne oder Milch.

Klare Suppen werden lediglich mit Wasser gestreckt. Brühe sollte als Verdünnung einer überwürzten Suppe nicht verwendet werden. Diese enthält selbst ausreichend Salz. Für cremige Suppen bietet sich Milch oder Sahne an.

Tipp: Ist die Suppe zu flüssig geraten, kann mit Mehl oder Soßenbinder gegengesteuert werden.

Trick 2 – Suppe süßen

Die einfachste Lösung gegen eine versalzene Suppe scheint die Zugabe von Zucker zu sein. Süßes kann helfen, den unangenehmen Salzgeschmack abzumildern. Dabei muss nicht zum Haushaltszucker gegriffen werden. Honig, Rohrzucker oder Agavendicksaft sind gesunde Alternativen und bringen ausreichend Geschmack mit.

Trick 3 – Kartoffeln zugeben

Suppe versalzen Kartoffel
© Printemps / stock.adobe.com | Rohe Kartoffeln retten versalzene Suppen
Ganz gleich, welche Suppe versalzen wurde, eine Kartoffel kann Wunder wirken. Je nach Suppenmenge und dem Grad der Überwürzung werden eine oder mehrere rohe geschälte Kartoffeln in die Suppe gegeben. Kartoffeln können übermäßiges Salz aufnehmen und binden. Die Kartoffeln werden aus der Suppe entfernt, bevor sie gar sind und zu zerfallen drohen. Schmecken Sie die Suppe anschließend ab. Ist das Salz noch deutlich zu schmecken, kann der Vorgang wiederholt werden.

Tipp: Kartoffeln besitzen einen weitgehend neutralen Geschmack und verfälschen das Aroma der Suppe nicht.

Trick 4 – Reis, Brot oder Backpflaumen als Suppenretter

Die Reis-Methode hat sich auch bei stark versalzenen Suppen bewährt. Allerdings funktioniert dieser Trick nur bei klaren Suppen. Reiskörner können große Mengen Salz an sich binden. Sie können Kochbeutelreis direkt in die Suppe geben oder den Reis in ein Leinensäckchen oder ein Tee-Ei füllen und mitkochen. Nach etwa einer Viertelstunde können die mit Salz vollgesogenen Reiskörner aus der Flüssigkeit entfernt werden.

Achtung: Reis bindet nicht nur Salz, sondern auch Flüssigkeit. Während der Kochzeit ist der Wasserstand zu kontrollieren und ggf. aufzufüllen.

Auch ein Stück Brot kann Salz aufnehmen, sollte aber rechtzeitig entfernt werden, damit es in der Flüssigkeit nicht komplett zerfällt. Backpflaumen können Salz neutralisieren. Je nach Suppenmenge können zwei bis vier Backpflaumen mitgekocht und vor dem Servieren entfernt werden.

Trick 5 – Milchprodukte zugeben

Suppe versalzen creme fraiche
© _nicole_ / stock.adobe.com | Creme fraiche neutralisiert das Salz in der Suppe
Gleich vorweg: für klare Nudelsuppen ist diese Methode nicht geeignet. Tomatensuppe, Gulaschsuppe oder verschiedene Cremesuppen lassen sich durch die Zugabe von Créme Fraiche, saure Sahne oder Schmand aufwerten und nach der Überwürzung wieder genießbar machen. Für klare Suppen ist die beschriebene Kartoffel-Methode die bessere Wahl.

Trick 6 – Eiweiß bei klaren Suppen

Sind klare Suppen versalzen, bietet sich eine weitere Methode an. In Hühnersuppe oder Nudelsuppe können ein bis zwei Eiweiß gegeben werden. Das Eiklar gerinnt in der heißen Flüssigkeit und bindet das Salz an sich. Vor dem Servieren wird das Eiweiß wieder entfernt. Dies gelingt am besten mit einer Schaumkelle.

Trick 7 – Säure kontra Salz

Um den Salzgeschmack erträglicher zu machen, bieten sich einige Methoden an. Auch mit Essig, Weißwein oder dem frisch gepressten Saft von Orangen oder Zitronen kann versucht werden, das Salz weitgehend zu neutralisieren.

Folgende Suppen lassen sich damit verfeinern:

Zutatgeeignete Suppe
Weißwein
  • Weinschaumsuppe
  • leichte Cremesuppe
  • kräftige Bouillon

Essig
  • Linsensuppe
  • Kräutersuppe
  • Gemüsesuppe

Orangen- oder Zitronensaft
  • Tomatensuppe
  • Kürbissuppe
  • fruchtige und exotische Suppen

Trick 8 – Neue Suppe kochen und mischen

Sollten die beschriebenen Hausmittel nicht helfen und die Suppe nach wie vor stark versalzen schmecken, muss diese nicht in den Ausguss wandern. Eine clevere Lösung besteht darin, die selbe Menge Suppe nochmals zu kochen. Diese Suppe wird allerdings komplett ohne die Zugabe von Salz hergestellt. Am Ende der Kochzeit werden beide Suppen miteinander vermischt und beim Abschmecken werden Sie feststellen, dass genau die passende Menge Salz verwendet wurde.

Tipp: Übriggebliebene Suppe kann gut eingefroren werden.

Wie viel Salz verträgt Suppe?

Suppe salzen
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Damit diese Missgeschicke künftig ausbleiben, lohnt die Beschäftigung mit der Frage, wie viel Salz der Suppe gut tut. Generell kann davon ausgegangen werden, dass auf einen Liter Wasser nicht mehr als fünf bis zehn Gramm Salz gegeben werden sollten. Dabei gilt es zu bedenken, dass auch in Gewürzmischungen, in Fonds, Speck, Würstchen oder Sojasauce Salz enthalten ist. Die Menge ist in diesem Fall entsprechend zu reduzieren.

Bei der Zubereitung von Gemüsesuppe bietet sich die Zugabe von Salz bereits zu Beginn der Kochzeit an. Das Gemüse bleibt dadurch knackiger. Nach Ende der Kochzeit wird die Suppe abgeschmeckt und es kann je nach Bedarf nachgesalzen werden.

Die Geschmäcker sind verschieden. Wer sich Gäste eingeladen hat, kann dem entsprechen, indem er sich beim Salzen der Suppe bei der Zubereitung eher zurückhält und durch eine kleine Gewürzauswahl bei Tisch die Möglichkeit zum Nachwürzen offenlässt. Neben Salz und Pfeffer können auch Öl, Chili oder Senf auf dem Tisch Platz finden.

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