Apfelmus selber machen – Grundrezept & 4 leckere Rezeptvarianten

Apfelmus selber machen
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Apfelmus schmeckt Groß und Klein und passt auch hervorragend zu Milchspeisen oder Kartoffelpuffer. Wir haben 4 interessante Rezeptvarianten für Sie.

Wie bereits ein bekanntes Sprichwort sagt: An apple a day keeps the doctor away.  Der Apfel ist ein vielseitig einsetzbares uns sehr haltbares Obst. Mit seinen sehr hohen Gehalt an wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen ist er ein wichtiger Lieferant an gesunden und notwendigen Baustoffen für unseren Körper. Ob zur Erntezeit im Herbst, als Vitaminversorger zur Vorbeugung von Erkältungen im Winter oder als Energielieferant und als kühles Obst im Sommer – der Apfel ist immer der richtige Begleiter. Doch das runde Obst schmeckt nicht nur in seiner Ursprungsform hervorragend. Vielmehr noch lässt sich der Apfel sehr vielseitig weiter verarbeiten. Neben der Weiterverarbeitung als Saft oder Kuchen ist das Apfelmus eine sehr beliebte und gern gegessene Variante eines Apfels.

Unterschiede Apfelmus, Apfelmark und Apfelkompott

Die drei Produkte Apfelmus, Apfelmark und Apfelkompott sind sich sehr ähnlich, allerdings unterscheiden sich diese Produkte in der Art der Verarbeitung bzw. Konsistenz. Der entscheidende und auffälligste Unterschied zwischen Apfelmus und Apfelmark zum Apfelkompott sind die enthaltenen Fruchtstücke im Apfelkompott. Beim Apfelmus und Apfelmark werden die Äpfel nochmals passiert. Für das Apfelmus bestehen im deutschen Lebensmittelgesetz Leitsätze zu den erlaubten Inhaltsstoffen. Apfelmus wird gesüßt und es können geschmacksgebende Zusätze, wie z. B. Zimt hinzugefügt werden. Das Apfelmark bekommt seine Süße von den enthaltenen Äpfeln und enthält somit keinen zusätzlichen Zucker.

Apfelmus zu verschiedenen Gerichten genießen

Apfelmus zu verschiedenen Gerichten
Apfelmus schmeckt sehr gut zu Kartoffelpuffer – © kab-vision – Fotolia.com

Apfelmus ist einfach und schnell zubereitet und die vielfältigen Verzehrmöglichkeiten sorgen immer wieder für Abwechslung bei dem Gericht. Bekannte Kombinationen mit Apfelmus sind Pfannkuchen, Kaiserschmarrn oder auch Kartoffelpuffer. Fingernudeln mit Apfelmus lieben nicht nur die Kinder. Sehr gerne wird das Apfelmus auch zu Milchprodukten, wie Milchreis, Joghurt oder Quark gegessen. Für einen gesunden, vitaminreichen Start in den Tag lässt sich das Apfelmus perfekt mit in das Müsli am Morgen mischen und verleiht dem Powerfood zugleich eine fruchtig frische Note. Aber nicht nur in Kombination mit diversen Lebensmitteln, sondern auch pur ist ein gutes Apfelmus immer wieder ein Genuss, angefangen vom Kleinkind bis hin zum Senior. Apfelmus kann sowohl heiß als auch kalt serviert werden.

Apfelmus selber machen – Schritt für Schritt Anleitung

Benötigte Zutaten:
1 kg Äpfel
1 Vanilleschote
1 Zitrone
3 Esslöffel Zucker
5 Esslöffel Wasser
1 Stange Zimt (nach Geschmack)

Benötigte Utensilien:
Messer  und Schneidebrett
• Topf
• Pürierstab, Stabmixer oder Stampfer

1. Schritt: Äpfel vorbereiten

Äpfel schälen
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Als erstes werden die Äpfel gewaschen und das Kernhaus entfernt. Je nach persönlichem Bedarf schält man die Äpfel. Anschließend die Äpfel in Stücke schneiden. Die Apfelspalten mit den Saft der Zitrone beträufeln. Das verhindert, dass die Äpfel braun werden.

2. Schritt: Zutaten in den Topf

Die geputzten und geschnittenen Äpfel werden nun in den Topf gegeben. Das Wasser und den Zucker hinzufügen. Soll das Apfelmus mit einer leichten Geschmacksrichtung mit Zimt erwünscht sein, die Stange Zimt hinzugeben. Die Vanilleschote mit einem scharfen Messer längs aufschneiden, das Vanillemark herauskratzen und zu den Äpfeln mit in den Topf geben.

3. Schritt: Zutaten kochen

Nun den Topf auf den Herd stellen und zum Kochen bringen. Die Äpfel werden ca. 20 Minuten bei schwacher bis mittlerer Hitze geköchelt, bis diese eine weiche Konsistenz haben. Hat man eine Stange Zimt zum Kochen hinzugefügt, wird diese nun wieder entfernt.

4. Schritt: Äpfel pürieren

Nach dem Kochen der Äpfel werden diese mit Hilfe des Pürierstabes oder Stabmixer fein püriert. Im Anschluss wird das Mus nochmals durch ein Sieb passiert, was dem Apfelmus die typische feine milde Konsistenz verleiht.

Apfelmus raffiniert abwandeln

Apfelmus - Varianten
Apfelmus gibt es in vielen Variationen – © PhotoSG – Fotolia.com

Der Apfel ist in seinem Geschmack sehr wandelbar und anpassungsfähig. So kann das Apfelmus auf verschiedene Arten oder mit vielen verschiedenen Gewürzen abgewandelt werden. Experimentierfreudige Köche können sich bei der Kreation neuer Apfelmus-Varianten nach Belieben austoben. Hier sind zur Anregung ein paar einfach mögliche Abwandlungen des klassischen Apfelmuses aufgeführt. Die Schritte 1 bis 4 der Zubereitung des klassischen Apfelmuses bleiben bei den folgenden Varianten gleich. Die Zutatenliste ist entsprechend aufgelistet:

Apfelmus mit Banane
Benötigte Zutaten:
750g Äpfel
250 g Bananen
1 Vanilleschote
1 Zitrone
3 Esslöffel Zucker
7 Esslöffel Wasser
Apfelmus mit Obst, wie z. B. Birne, Pfirsich, Kirschen
Benötigte Zutaten:
750g Äpfel
250 g Obst (z. B. Birnen)
1 Vanilleschote
1 Zitrone
3 Esslöffel Zucker
5 Esslöffel Wasser
Apfelmus mit Gewürzen
Benötigte Zutaten:
1 kg Äpfel säuerlich
1 Zitrone
3 Esslöffel Zucker
5 Esslöffel Wasser
Gewürze nach Belieben, z. B. Nelken, etwas Chili, Zimt, Anis, Ingwer, usw.

Je nach persönlichem Geschmack wird das Apfelmus mit den entsprechenden Gewürzen versetzt. Ingwer, Zitronengras zaubern ein leicht asiatisches Flair in das Apfelmus. Anis und Nelken geben eine orientalische Geschmacksrichtung. Um die richtige Abstimmung der Gewürze für sich persönlich zu finden, sollte man sich jedoch langsam herantasten und die Gewürze zu Beginn vorsichtig dosiert einsetzen. Die für eine persönlich richtige Kombination lässt sich somit ganz einfach herausfinden.

Luftiges Apfelmus
Benötigte Zutaten:
1 kg Äpfel säuerlich
1 Zitrone
3 Esslöffel Zucker
5 Esslöffel Wasser
2 Eier getrennt – davon nur das Eiweiß

Das Eiweiß wird hier steif geschlagen und der Eischnee im Anschluss vorsichtig unter das Apfelmus gehoben. Durch den Eischnee erhält das Apfelmus eine besondere Luftikeit und Lockerheit. Diese Art ist besonders bei Kindern beliebt.

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