Garten kindersicher machen: 7 Tipps für mehr Sicherheit

Garten kindersicher machen
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Kinder erkunden die Welt gern mit allen Sinnen, können dabei aber Gefahren noch nicht richtig einschätzen. Daher kann es schnell mal zu einem Unglück kommen.

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Ist der heimische Garten für Kinder ein Paradies zum Spielen und Toben, stellt er gleichzeitig auch ein Spektrum vieler Gefahren dar. Glücklicherweise gibt es einige Maßnahmen, um ihn für die Kleinen so gefahrlos wie möglich zu gestalten.

Sowohl für Kinder als auch die Eltern ist der Garten vor allem ein Ort der Erholung und Beschäftigung. Um richtig entspannen zu können, sollten Eltern ihre Kinder auch mal einen Augenblick aus den Augen lassen können, ohne dass es gleich zu Problemen kommt. Damit dies jedoch möglich ist, sollte das Gefahrenpotenzial weitgehend minimiert werden.

Eines vorab:

Eine wirklich hundertprozentig sichere Zone wird der Garten nie sein. Ob blauer Fleck oder aufgeschürfte Knie – So etwas lässt sich meist nicht vermeiden. Doch sollten Eltern ihren Garten auf Gefahrenquellen prüfen, die zu ernsthaften gesundheitlichen Folgen führen könnten. Hierbei gilt es auch zu bedenken, dass Kinder – je nach Alter – die Gefahr an sich noch gar nicht richtig einschätzen können.

Thema giftige Pflanzen

Sie sind zwar einerseits schön, können aber genauso gefährlich sein: Neben Blumen gibt es noch weitere Pflanzen im Garten giftig sein und damit eine Gefahr für Kinder darstellen. Je nach Gartengestaltung gehören sie fest mit dazu. Allerdings ist es wichtig, dass sich Eltern vorher überlegen, welche Pflanzen womöglich giftig sind und welche nicht. Kinder nehmen die bunte Pracht nämlich nicht selten zum Anlass, kleine Sträußchen zu pflücken. Schlimmstenfalls stecken sie zwischendurch die Finger in den Mund oder naschen von den farbenfrohen Beeren, die an manchen Büschen wachsen.

Ist es erst einmal zur Vergiftung gekommen, ist die Sorge selbstverständlich groß. Daher gilt: Wenn man auf eine schöne Bepflanzung nicht verzichten möchte, sollten es möglichst Exemplare sein, die ungiftig, beziehungsweise ungefährlich sind. So sollte man auf die folgenden Gewächse in einem kinderfreundlichen Garten lieber verzichten:

• Eiben
• Goldregen
• Tollkirschen
• Maiglöckchen
• Eisenhut
• Goldregen
• Engelstrompete
• Herbstzeitlose
• Riesen-Bärenklau
• Tulpen
• Schneebeeren
• Efeu
• Feuerdorn
• Pfaffenhütchen
Während Pflanzen wie Tulpen, Schneebeeren und Efeu lediglich Bauchschmerzen verursachen können, führt die Tollkirsche oder das Pfaffenhütchen zu ernsthaften Vergiftungserscheinungen wie Herzrhythmusstörungen oder Erbrechen.

Glücklicherweise gibt es zahlreiche Alternativen, die völlig gefahrlos im Garten angepflanzt werden können. Wie wäre es zum Beispiel mit Geranien oder Fuchsien?

Gartengeräte gut verstauen

Ein Rasenmäher oder Vertikutierer hat auf Kinder manchmal magische Anziehungskraft. Besonders Jungen probieren sich in jungen Jahren gerne aus. Dass es sich hierbei nicht um ein Spielzeug handelt, muss man seinen Kindern zunächst erklären, sobald sie das nötige Verständnis dafür haben.

Zwar gibt es auch weniger gefährliche Gartengeräte wie Astscheren oder Handsägen, doch sollten auch diese gut verstaut sein, um einen möglichst ungefährlichen Umgang zu gewährleisten. Bestenfalls befindet sich derlei Gartenzubehör in einem Geräteschuppen, der abgeschlossen werden kann.

Sicherheit bei Brunnen und Pool

Wer einen Brunnen im Garten stehen hat, bei dem besteht auch immer die Gefahr, dass ein Kind hineinfällt. Gleiches gilt für den Pool, der zunehmend beliebter in heimischen Gärten wird, sowie für die Regentonne und den Gartenteich.

Um sich in bei diesen Dingen bestmöglich abzusichern, versieht man Brunnen und Co. am besten mit einem Zaun, oder deckt sie so ab, dass ein Hineinfallen vermieden wird. Hierfür bietet der Markt entsprechende Deckel oder Gitter an, die sich sogar mittels eigener Sicherung am Brunnen oder Pool anbringen lassen.

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Übrigens: Wird ein Planschbecken im Garten aufgestellt, sollten Kinder in diesem niemals unbeaufsichtigt spielen.

Vorsicht bei Spielgerüsten und Co.

Sicherheit von Spielgeräten sicherstellen
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Rutschen und Schaukeln beschäftigen die Kleinen, sind jedoch nicht ganz ungefährlich, wenn sie die falschen Voraussetzungen besitzen. Hierbei gilt:

  • Sie sollten sicher aufgestellt und regelmäßig überprüft werden. Eine Verankerung im Boden, inklusive Betonstützen, ist ideal.
  • Bei der Wahl der richtigen Spielgeräte orientiert man sich am besten an den Angaben des Herstellers, was die Altersangabe und das Höchstgewicht angeht.
  • Ein Hinweis auf Qualität liefert das blaue GS-Zeichen, welches für „Geprüfte Sicherheit“ steht.
  • Bietet man seinen Kindern einen Sandkasten an, ist darauf zu achten, dass er zwar auf einem stabilen Boden aufgebaut wird, die Einfassung jedoch nicht aus Stein besteht. Ferner sollte er keine scharfen Kanten aufweisen, an denen sich das Kind verletzen kann.

Die Ausstattung der Terrasse prüfen

Beim Bau der Terrasse ist es ebenfalls wichtig, darauf zu achten, dass Kinder sich hier nicht wehtun können. Daher:

  • Wenn die Terrasse höher gelegen ist, schützt eine Umzäunung vor Stürzen.
  • Je nachdem, aus welchem Material sie besteht, sollte sie zusätzlich mit einer weichen Matte für die Kinder ausgestattet werden. Kommt es zu einem Sturz, ist die Verletzungsgefahr nicht allzu groß.

Weitere Sicherheitsmaßnahmen

Neben den bereits genannten Maßnahmen gibt es noch weitere Kleinigkeiten, um die man sich kümmern sollte, damit Kinder im Garten gefahrlos spielen können:

  • Auf Pflanzenschutz- und Düngemittel muss man nicht zwingend verzichten, doch sollte man sie möglichst sicher aufbewahren. Gleiches gilt für Farben oder andere Substanzen, die Kinder unbedacht zu sich nehmen könnten.
  • Steckdosen im Außenbereich werden idealerweise mit einer Kindersicherung versehen.
  • Befindet sich im Garten der Zugang zu einer Kellertreppe, sollte diese mit einem Schutzgitter ausgestattet werden.
  • Ein Gartenzaun ist unerlässlich. Neben einer ausreichenden Höhe ist eine angemessene Stabilität unabdingbar.
  • Möchte man einen im Garten befindlichen Baum als Kletterbaum freigeben, sollte dessen Zustand überprüft werden. Ältere Obstbäume sind häufig morsch und somit nicht als Kletterbaum geeignet.

Kinder für Gefahren sensibilisieren

Wenn die Kinder erst einmal das richtige Alter erreicht haben, hilft es ungemein, sie in die Gartengestaltung mit einzubeziehen. Im Zuge dessen kann man ihnen erklären, was gefährlich ist und was nicht.

Auf diesem Weg schult man ihr Gefahrenbewusstsein, so dass man sie mit der Zeit auch mal kurz unbeaufsichtigt lassen kann.

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