Grießbrei gehört zu den beliebtesten Süßspeisen und ist mit wenigen Mitteln einfach zuzubereiten. Hier eine Anleitung dazu und leckere Ideen für das Topping.

Die meisten bezeichnen heutzutage Grießbrei als Soulfood. Mit seiner Cremigkeit und Wärme liefert diese Süßspeise nämlich oftmals an schlechten Tagen oder einfach zum Frühstück genau das Richtige, damit man sich wieder besser fühlt. Gerade in der kühleren Jahreszeit ist Grießbrei besonders beliebt und wird dann mit unterschiedlichsten Toppings verfeinert. Manche erinnert der Grießbrei auch an Kindheitstage, wenn Oma einfach einen Topf Grießbrei aufsetzte.

Das Rezept ist im Allgemeinen seit Jahrzehnten dasselbe. Zudem lässt sich Grießbrei ganz leicht nachkochen. Nachfolgend finden Sie ein Rezept für klassischen Grießbrei.

Grundrezept für klassischen Grießbrei

Um den klassischen Grießbrei herzustellen, sind die folgenden Zutaten erforderlich:

  • 400 Milliliter Milch
  • 40 Gramm Weichgrieß
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 Stückchen Butter
  • 1 Tütchen Vanillezucker

Schritt 1:

Für die Zubereitung sollten Sie Milch und Zucker, sowie den Vanillezucker in einen Topf geben und alles aufkochen. Anschließend den Grieß dazugeben und ihn einfach kurz mitkochen lassen. Danach nehmen Sie den Topf vom Herd und legen einen Deckel auf. Das Ganze sollten Sie nun für mindestens fünf Minuten quellen lassen, damit der Grießbrei die richtige Konsistenz erhält.

Schritt 2:

Innerhalb dieser fünf Minuten können Sie schon das Eigelb vom Eiweiß trennen. Das Eiweiß anschließend zu Eischnee aufschlagen.

Schritt 3:

Ist die Quellzeit verstrichen, geben Sie Butter und Eigelb in den Topf und verrühren Sie alles gut miteinander. Nun müssen Sie nur noch den Eischnee unterheben.

Am besten schmeckt der Grießbrei, wenn er noch warm ist und zusammen mit einem geeigneten Topping.

Wie lässt sich Grießbrei verfeinern?

Grießbrei mit Haselnusscreme
Rühren Sie doch mal Haselnusscreme unter den Grießbrei – © Dinesh / stock.adobe.com

Das typische Rezept lässt sich auch etwas verändern, um dem Grießbrei einen anderen Geschmack zu verleihen oder um ihn noch weiter zu verfeinern. Hier folgen ein paar Ideen:

❍ Kokosmilch:

Statt der normalen Milch fügen Sie einfach Kokosmilch hinzu. Wer möchte, kann außerdem zur weiteren Verfeinerung ein paar Kokosraspeln hinzugeben. So erhält der Grießbrei eine exotische Note.

❍ Vanillepuddingpulver:

Um einen ganz anderen Geschmack zu erzielen, können Sie auch Vanillepuddingpulver nutzen, welches Sie mit in den Topf geben. Das Pulver bewirkt, dass der Grießbrei noch cremiger wird und natürlich extrem gut nach Vanille schmeckt.

❍ Quark:

Wer es lieber etwas säuerlich mag, der kann auch Quark nutzen. Dieser wird zusammen mit der Milch verrührt und zum Kochen gebracht, bevor der Weichgrieß dazu kommt. Diese Variante können Sie ebenfalls gut kalt genießen.

❍ Spekulatiusgeschmack:

Wer es gerne weihnachtlich mag, der kann auch ein paar Gewürze hinzufügen, die den Grießbrei zu einer perfekten Süßspeise an den Festtagen macht. Hierzu einfach nach dem Kochen Spekulatiusgewürz in den Grießbrei geben und das Ganze gut umrühren. Verfeinert werden kann zusätzlich auch mit Kardamom.

❍ süßlich-scharf:

Wer es lieber etwas süßlich oder scharf mag, der kann auch eine noch exotischere Gewürzmischung in den Grießbrei geben. Hierzu nutzen Sie am besten Gewürze wie Ingwer, Kurkuma und Zimt. Sie werden Prise für Prise in den Grießbrei gegeben, bis die gewünschte Schärfe erreicht ist.

❍ Zitronen- oder Orangenschale:

Werden abgeriebene Zitronen- oder Orangenschalen mit der Milch aufgekocht, verleiht dies dem Grießbrei eine besondere Note.

❍ Haselnusscreme:

Sie wird einfach nach dem Aufquellen in den Grießbrei gegeben und alles wird gut umgerührt. So wird der Grießbrei schön schokoladig und schmeckt zudem nach Haselnüssen.

❍ vegane Alternative:

Wer seinen Grießbrei eher vegan genießen möchte, sollte statt Kuhmilch auf einen veganen Milchersatz zurückgreifen. Beispielsweise etwa auf Hafermilch. Das Ei können Sie dagegen vollständig weglassen oder einen Ei-Ersatz verwenden. Ohne Ei wird der Grießbrei schön fluffig, wenn Sie alles verquirlen, nachdem der Grieß in den Topf gelangt ist. So entwickelt sich beim Aufquellen eine cremige Konsistenz.

Ideen für das Topping

Grießbrei Topping
Frisches Obst schmeckt toll zum Grießbrei – © JuliaWoźniak / stock.adobe.com

Grießbrei kann auch perfekt mit einem passenden Topping versehen werden. Es gibt viele verschiedene, die den Geschmack erheblich beeinflussen können. Was Sie zum Beispiel als Topping nutzen können:

  • alle Arten von Mus oder Kompott (zum Beispiel Apfelmus oder Pflaumenkompott)
  • Rote Grütze
  • frisches Obst (beispielsweise Erd- oder Himbeeren, geschnittene Äpfel, Birnen, Mango, usw.)
  • getrocknetes Obst
  • Vanillesoße
  • Zimt und Zucker
  • Schokoraspeln
  • Nüsse

Der Fantasie sind bei der Wahl der Toppings keine Grenzen gesetzt. Das Topping wird erst nach dem Servieren auf den Grießbrei gegeben.

Wie lange ist Grießbrei haltbar?

Selbstgemachter Grießbrei ist in Gläsern abgefüllt ein paar Tage im Kühlschrank haltbar. Wichtig ist, dass Sie ihn gut verschließen und vollständig auskühlen lassen, bevor Sie ihn in den Kühlschrank stellen.

Als berufstätige Mutter und Hundebesitzerin weiß ich nur zu gut, dass es manchmal gar nicht so einfach ist Familie, Job und Haushalt unter einen Hut zu bekommen. Der eine oder andere Haushaltstipp ist deshalb oftmals wirklich Gold wert - vor allem, wenn es schnell gehen soll. Aber warum diese Tipps nur für mich behalten? Sämtliche Tricks und Kniffe, die ich über die Jahre gelernt habe, möchte ich hier sehr gerne mit Ihnen teilen.